Open Source auf dem Seziertisch

/ch/open-Event mit Robert G. Briner, Partner bei CMS von Erlach Henrici AG, Zürich

Abstract

Die Erstellung von kommerzieller Software ohne Open Source Software ist kaum noch denkbar. Die Verwendung von OSS ist aber nicht nur beliebt, sondern oft sorglos. Beim genauen Hinschauen stellt der Jurist fest, dass das Konzept mit dem europäischen Rechtsdenken nicht kompatibel ist, von den offenen Fragen um angebliche Patentverletzungen ganz abgesehen. Die Lösung? Das Urheberrecht weltweit ändern (RBUe, Revidierte Berner Uebereinkunft) – ist das realistisch? Oder "Augen zu und durch" ist das realistischer? Keine Software mit OSS in die USA lizenzieren wer kann sich das leisten?

Biography

Robert G. Briner ist seit bald 30 Jahren im Informatikrecht unterwegs und berät eine Klientschaft mit einer Bandbreite vom nationalen KMU bis zum internationalen Konzern, zum Beispiel für Lizenzverträge, Projektverträge, Fragen des Softwareschutzes und der Rechtsdurchsetzung. Er ist massgeblicher Mit-Autor der SWICO/SwissICT-Software-Modellverträge, Vorsitzender der SwissICT-Rechtskommission, und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik DGRI. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und hat Lehraufträge an der Universität Zürich und der Fachhochschule St. Gallen.

Anmeldung erwünscht unter http://www.ch-open.ch/events/aktuelle-events/021012-open-source-auf-dem-seziertisch/.

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